Beate Winterfeld heilpraktikerin

Ohrkerzen - Behandlung

Die Ohrenkerzen werden z.B. bei den Hopi-Indianern traditionell eingesetzt zur Reinigung und Harmonisierung des Menschen, zur mentalen Vorbereitung des Tanzes und zur Ausleitung der negativen Energien. Auch in der heutigen, modernen Medizin haben die Ohrkerzen Einzug gehalten. Sie dienen als klassisches Ausleitungs- verfahren, regen das lymphatische System und den Stoffwechsel an.
 

Begriffserklärung

Es handelt sich um ein aus naturbelassenden Inhaltsstoffen bestehendes Röhrchen von ungefähr 20 cm Länge. Inhaltsstoffe sind: naturbelassenes Leinen, Honig, Extrakte, Bienenwachs. Ohrkerzen gibt es in dieser neutralen Form oder auch noch mit Kräutern, bzw. ätherischen Ölen (Salbei, Kamille, Basilikum,...) versetzt, aber auch Bach-Blüten-Essenzen ( Rock Rose, Cherry Plum,...). Auf Grund des reichhaltigen Angebotes ist der Therapeut in der Lage für seinen Patienten eine ganz individuelle Ohrkerze auszusuchen.

Anwendung

Der Patient sollte in einer ruhigen und entspannten Seitenlage liegen. Die Ohrkerze wird am oberen Ende angezündet und mit dem unteren - nicht brennenden Teil - in den äußeren Gehörgang des Patienten gehalten.
Anschliessend sollte der Patient noch eine Nachruhe von 10 Minuten einhalten.

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Wirkungsprinzip

Es liegen simple physikalische Grundsätze in Bezug auf das Wirkungsprinzip vor:
Da die brennende Ohrkerze von unten Luft anzieht, erzeugt sie im Inneren einen Unterdruck (Kamineffekt). So gelangen die Inhaltsstoffe der Ohrkerze in das Ohr. Durch die Flammenbewegung der stehenden Luftsäule wird eine natürliche Vibration erzielt, die wie eine sanfte Trommelmassage wirkt. Aufsteigende Luft und absteigendes Kondensat erzeugen diesen Ventilationseffekt. Im Laufe der Verbrennung der Ohrkerze breitet sich ein angenehmes Wärmegefühl aus.
Lokal verabreichte Wärme regt immer die periphere Durchblutung an.
Es kommt zu einer starken Aktivierung der Stoffwechsel– und Lymphfunktionen im Kopfbereich. Intensiviert wird auch die immunspezifische Abwehr, entzündliche Vorgänge werden gezielt lokal beeinflusst und Schlacken werden schneller abtransportiert. Wichtige Zonen im Innenohr werden funktionell und energetisch beeinflusst. Durch den „Kerzentunnel“ dringt das Kerzenlicht wie ein Scheinwerfer in das Innere des Ohres und transportiert eine vitale Spektralfrequenz als Information zu den wichtigen Energiezentren. Das Ohr wird zur Selbstreinigung angeregt, d. h.: Abtransport des Ohrschmalzes mit Hilfe der Flimmerhärchen des Ohres.

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Indikationen

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Kontraindikationen

sind z.Zt. nicht bekannt. Sollten jedoch Allergien gegen bestimmte Inhaltsstoffe der Ohrkerze vorliegen oder ein Loch im Trommelfell (perforiertes Trommelfell) wird jeder Therapeut diese Behandlung ablehnen. Vorsicht ist auch geboten bei akuten Ohrentzündungen.
Nach der Behandlung mit Ohrkerzen sollte eine Ruhezeit von ungef. 10 Min., eingehalten werden.

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