Die Goldenen Regeln der TCM Ernährung - Teil 2


Fehler in der Ernährung nach TCM: zu wenig, zu viel, zu kalt, zu warm, zu oft, zu süß, zu fettig, zu schwer, zu hastig, zu wenig gekaut, eisgekühlte Getränke während des Essens, zu unregelmäßig, zu spät, ...

Eisgekühlte Getränke und Speisen schwächen den Verdauungstrakt.Durch die Kälte wird der Verdauungstrakt geschwächt und die sinnvolle Verwertung der Nahrung erschwert. In der TCM heißt es: Durch kalte Getränke und Speisen, aber auch durch zu viel Rohkost wird „das Verdauungsfeuer so weit abgekühlt“, dass die Lebensmitte (westl.: unsere Verdauungsorgane) entscheident geschwächt wird und nichts mehr so funktioniert, wie es funktionieren sollte.
Besser ist es, abgekochtes Wasser zu trinken. Vorteil: erfrischt, erwärmt die Mitte, stärkt die Verdauungsfunktionen, reduziert das Übergewicht und unterstützt die Entschlackung.

Lassen Sie sich während des Essens nicht ablenken.
Das heißt: nicht lesen, keine „heißen“ Diskussionen oder Streitgespräche, kein Fernsehen gucken, ...

Diese „Ernährungsfehler nach TCM“ führen zu Stagnationen der Nahrungsmittel im Verdauungstrakt und lösen dementsprechende Beschwerden aus. Auch, wenn das Essen noch so gut und mit hochwertigen Zutaten bereitet wurde, wird es durch die o. g. Situationen unbekömmlich gemacht.

Wir sollten das Essen stets in und mit Ruhe genießen und gut kauen.

Obst ist in der Regel schwer verdaulich, da es noch unreif geerntet wird.
Das fehlende Aroma und der saure Geschmack zeigen an, dass das Obst noch unreif ist, und dadurch unbekömmlich ist. Der süße Geschmack des Obstes wird erst durch den Reifungsprozess erzielt.

Kompott mit Vanille, frischem Ingwer, Zimt und/oder Koriander ist wohltuender und bekömmlicher. Dieser Kompott kann mit gekochtem Getreide zum Frühstück oder zum Abendbrot als willkommene Abwechslung kombiniert werden.

Bleiben Sie gesund, Ihre Beate Winterfeld

Ihre Beate Winterfeld

© by Heilpraktikerin Beate Winterfeld