Tipps bei Sonnenallergie

Bei zu starker Sonneneinstrahlung oder übermäßigem Sonnen-konsum reagieren manche Menschen nicht nur mit Sonnenbrand, sondern häufig auch mit einer Sonnenallergie. Die Hautrötung mit ihren juckenden Pünktchen und Bläschen tritt zwar hauptsächlich im Brust- und Halsbereich auf, kann sich aber auch an allen anderen Stellen des Körpers wie Nacken, Schultern, Armen, Beinen, Händen und Füßen bemerkbar machen.

Dieses, unter dem Begriff Sonnenallergie zusammengefasste Krankheitsbild kann mehrere Ursachen haben. Die Polymorphe Lichtdermatose (PLD) und die Mallocara Akne spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Dabei sind die genauen Ursachen der PLD unklar. Es ist allerdings bekannt, dass die Haut auf die ungewohnte UV-A Strahlung mit einer starken Entzündung reagiert. Die Unverträglichkeit von Emulgatoren in Sonnencremes und in anderen Kosmetika verursacht eine allergische Reaktion, und so entsteht das Symptom der Mallorca Akne.

Vorbeugende Maßnahmen
Sind die Ursachen der juckenden Hautausschläge bekannt, sollte man diese generell meiden. Bei empfindlicher Haut kann die richtige Wahl eines entsprechenden Sonnenschutzmittels schon Wunder wirken. Bei einer PLD ist die entsprechende Vorbereitung auf die erhöhte Sonneneinstrahlung in südliche Gefilde von besonderer Bedeutung.

Bereits vor dem geplanten Urlaub sollten Sie Ihre Haut an die Sonne gewöhnen. Unterstützend wirken Vitamin E und C sowie Beta-Karotin. Mit der Einnahme sollten Sie 6-10 Wochen vor Reiseantritt beginnen und während des Urlaubs fortsetzen. Bitte lassen Sie sich im Vorfeld beim Hautarzt oder in der Apotheke ausführlich beraten.

Tritt nun doch – trotz getroffener Vorsichtsmaßnahmen – eine Sonnenallergie auf, so sollten Sie weitere Sonnenbestrahlung sofort vermeiden, indem Sie Schatten aufsuchen oder entsprechende Kleidung überziehen. Außerdem hilft eine erhöhte Gabe von Calcium Schlimmeres zu verhindern.

Bleiben Sie gesund, Ihre Beate Winterfeld

Ihre Beate Winterfeld

© by Heilpraktikerin Beate Winterfeld