Heuschnupfen wird nicht - wie der Name vermuten lässt - durch Heu ausgelöst, sondern durch Blütenpollen, aber auch Gräser- Sträucher und Krauterpollen verschiedener Pflanzen.
Jedes Jahr zur selben Zeit – meist im Frühjahr oder im Sommer – geht
es los:
Nasenjucken, tropfende Nase, Niesattacken, rote Augen, Tränenfluss, Augenjucken,
Kratzen im Hals, Reizhusten, etc. quälen den Allergiker.
Bei Kindern ist der „allergische Gruß“ bekannt: Die Kinder führen ihre juckende Nasenhand von der Oberlippe aufwärts zur Nasenspitze.
Zwischen Februar und April sorgen die sogenannten Frühblüher für die oben aufgeführten Probleme. Frühblüher sind z.B. Birken-, Erlen- und Haselnusspollen.
Von Mai bis Juni sorgen die Gräserpollen in der Regel für die tropfende Nase.
Im Spätsommer bis in den frühen Herbst hinein sind Beifuß-, Spitzwegerich- und andere Kräuterpollen die Auslöser.
Diese Pollen alle können bei günstigen Windverhältnissen sogar bis zu 400 Kilometer weit fliegen.
Treffen jetzt die Pollen auf die Schleimhäute eines Pollenallergikers, so wird eine allergische Reaktion ausgelöst. Ursache ist die Fehlregulation des Immunsystems, das jetzt zu viel Histamine produziert.
Da die allergieauslösenden Moleküle der Pollen eine ähnliche Struktur haben wie bestimmte Einweißstoffe in Obst- und Gemüsesorten, kann das Immunsystem dies nicht auseinander halten. So kann es sein, dass ein Patient der auf Birkenpollen reagiert auch Probleme bei gewissen Nahrungsmitteln hat, z.B. bei Haselnüssen und Äpfeln.
Keine übertriebene Hygiene.
Täglich die Haare waschen, am besten abends.
Meiden Sie Stress!
(Stress löst zwar nicht den Heuschnupfen aus, kann ihn aber verstärken)
Getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen.
(Pollen hängen dann in der Luft)
Schlafen bei geschlossenen Fenster oder das Fenster in den frühen Morgenstunden schließen.
Ist es sonnig und windig, vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien,
besonders den Spaziergang durch die blühenden Wiesen und
Felder, spazieren gehen am besten bei Regen oder kurz danach.
Bauen sie im Staubsauer und im Auto Pollenfilter ein.
Homöopathie und Akupunktur.
Vit. C-reiche Nahrung.
Vorsicht mit ätherischen Ölen!
Bleiben Sie gesund, Ihre Beate Winterfeld
© by Heilpraktikerin Beate Winterfeld