Beate Winterfeld Heilpraktikerin
Gemeinsam ganzheitlich
aus: Ruhrnachrichten (tgk)
In einem Netzwerk versuchen Therapeuten der Region, fächerübergreifend zu heilen
Die Idee, das Wissen von Ärzten und Therapeuten zusammenzutragen, um gemeinsam zu heilen, kam Zahnarzt Thorsten Hüttermann und Heilpraktikerin Beate Winterfeld im April 2002. Eine Patientin von Winterfeld hatte eine Weizenallergie und einen unerfüllten Kinderwunsch und die Heilpraktikerin einen Verdacht – es könnte an den Zähnen liegen. Sie schickte die Frau zu Zahnarzt Hüttermann, der entdeckte eine Schwermetallbelastung – der Patientin konnte geholfen werden. Weitere Nebenwirkungen: es entstand die Idee, ein Netzwerk zu gründen, das „Netzwerk Ganzheitsmedizin Rhein Ruhr e.V.“.
Mittlerweile sind zehn Mediziner, Therapeuten, Ernährungsfachleute und auch ein Zahntechniker sowie ein Augenoptikermeister, beide aus Bottrop, in dem Netzwerk verknüpft. Und gegen ein weiteres Anwachsen der Gesundheitsexpertenrunde haben die Macher nichts einzuwenden, im Gegenteil. Alle Therapeuten, die ein seriöse Ausbildung haben, sind willkommen. Und was macht man im Netzwerk? Hüttermann: Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen, betreiben fächerübergreifende Fortbildung und diskutieren Patientenfälle.“ Denn erst, wenn man wisse, was der andere kann, komme das auch den Patienten zugute. Es gehe um den fächerübergreifenden Austausch von Schulmedizin und komplementären Heilverfahren.
Auch Vorträge über spezielle Themenkomplexe wurden und werden gehalten: Der nächste Termin ist am Mittwoch, dem 9. April, um 19:30 im Gesundheitspark „Quellenbusch“. Dann referiert der Physiotherapeut Werner Neuss über Osteopathie.
Homepage des Netwerks Ganzheitsmedizin